
HORSCH stand vor einer klassischen Wachstumsbarriere: Während die Landmaschinen auf den Feldern global immer smarter wurden, fraß die hybride IT-Infrastruktur im Hintergrund wertvolle Ressourcen.
In Microsoft Azure banden eine komplexe Identitätsverwaltung und aufwendige Sicherheitsnachrüstungen die Kapazitäten des rund 10-köpfigen, hochspezialisierten IT-Teams. Technologische Abhängigkeiten wie die Kopplung des SAP-Systems an lokale Exchange-Server wirkten dabei wie Sand im Getriebe.
Für die Geschäftsführung war klar: Wer erfolgreich die „Digitale Ernte“ einfahren will, braucht ein Fundament, das so präzise arbeitet wie eine HORSCH Sämaschine.

HORSCH grubbert seit jeher abseits ausgetretener Pfade. Mit Zoi haben wir Gleichgesinnte gefunden und eine Infrastruktur gebaut, die die Präzision unserer Maschinen direkt in Prozessgeschwindigkeit überträgt.
Was dieses Projekt aus der Masse der IT-Migrationen hervorhebt, ist die Reihenfolge: Anstatt KI als nachträgliches „Add-on“ zu betrachten, setzen HORSCH und Zoi KI direkt an den Anfang. Mitte August fiel der Startschuss für den KI-Rollout, und Ende August nutzten bereits über 644 Mitarbeitende die KI-Tools aktiv.
Mitarbeitende erhielten bereits Zugang zu Gemini-KI-Funktionen, noch bevor das erste E-Mail-Postfach umzog. Diese „KI-Aktivierung“ baut Berührungsängste in einem sicheren Umfeld ab. Ein internes Netzwerk aus 150 “Google Guides” verankert das Wissen dezentral direkt in den Fachbereichen, während Formate wie der “Gemini Experience Day” die neue Technologie als gemeinsame Reise erlebbar machen.
Durch den Fokus auf Google Workspace with Gemini und eine minimale Landing Zone in der Google Cloud Platform (GCP) umgeht HORSCH den Aufbau einer weiteren, schwerfälligen Sicherheitsarchitektur.

Bodenhaftung bedeutet für HORSCH, den Fortschritt selbst zu gestalten. Wir wollen unsere Prozesse und Arbeitsweise mit integrierter KI weiter modernisieren. Aufgrund der Erfahrung in komplexen Enterprise-Transformationen vertrauen wir hier auf Zoi als Partner.
Obwohl die Reise noch andauert, setzen die prognostizierten Kennzahlen neue Benchmarks für die Industrie:
ROI-Erwartung: Die Kalkulation visiert einen Return on Investment von rund 590 % über fünf Jahre an.
Effizienzgewinn: Jährliche Einsparungen von über 530.000 Euro, weil teure Altlizenzen wegfallen und doppelte Strukturen verschwinden.
Time-to-Value: Der Break-even soll bereits nach neun Monaten stehen.
Für Entscheider, die unter die Haube schauen wollen:
- GCP Minimal Landing Zone: Aufbau einer hochsicheren Middleware-Schicht in der Google Cloud Platform, die Google Workspace nahtlos mit dem SAP-Ökosystem (S/4HANA) und weiteren Kernapplikationen verbindet, ohne neue Komplexität zu erzeugen.
- Security by Design: Einsatz von Workload Identity Federation statt statischer Keys. Dies gewährleistet eine nahtlose, sichere Kommunikation zwischen den Cloud-Welten ohne die Risiken klassischer Dienstkonten.
- Shadow IT & Citizen Development: Zoi löst gewachsene Schatten-IT-Strukturen wie komplexe VBA-Makros gezielt mittels KI-gestützter Analysen ab. Parallel dazu wird mit Google AppSheet ein Feld für Citizen Development etabliert, der es den Fachbereichen erlaubt, Prozesse eigenständig und kontrolliert zu digitalisieren.
- Data Isolation: Höchste Compliance-Standards durch isolierte Enterprise-Container. Interne Konstruktionspläne und sensible Mails bleiben geschützt – ein Rückfluss unternehmenseigener Informationen in das Training öffentlicher Basismodelle ist technisch ausgeschlossen.
- Sovereignty by Design: Durch die Lösung „Workspace by STACKIT“ mit optionaler clientseitiger Verschlüsselung und optionalem Daten-Backup in der deutschen Cloud STACKIT behält HORSCH die volle Kontrolle über alle Daten und muss sich so nicht zwischen Produktivität und Datenschutz entscheiden.

Wir brechen gerade die technologische Statik auf. Gemeinsam mit Zoi etablieren wir einen hochsicheren Rahmen auf Basis von Google Workspace with Gemini, der unseren Fachbereichen die Freiheit gibt, ihre Prozesse eigenständig durch KI-Agenten neu zu gestalten – bei voller Souveränität über unsere Daten.
HORSCH und Zoi haben den digitalen Acker bestellt. Dass dieser Wandel so tief greift, liegt am Rückhalt der Geschäftsführung: Philipp und Frederic HORSCH treiben das Projekt persönlich als Sprachrohre voran und machen den Wandel durch direkte Kommunikation zur gemeinsamen Mission.
In einer Welt maximaler Beschleunigung dominiert die intelligente Software-Architektur über bloße Hardware-Power. Die digitale Ernte läuft.
Wir freuen uns darauf, in naher Zukunft Einblicke in die ersten konkreten AI Use Cases und Agenten bei HORSCH zu geben.
Die HORSCH Maschinen SE & Co. KG ist ein weltweit führender Hersteller von innovativer Landtechnik und modernen Lösungen für die Bereiche Bodenbearbeitung, Aussaat und den Pflanzenschutz. Jeder einzelne Kunde mit seinen individuellen Anforderungen steht im Mittelpunkt des Handelns. Mehr über HORSCH erfahren Sie hier: https://www.HORSCH.com/home
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